FB Baukonzept Logo
Aufwendig stuckierte Gründerzeit-Fassade mit Gesimsen, Bossenquadern und Fensterumrandungen in Leverkusen-Wiesdorf nach fachgerechter Restaurierung

Fassadenstuck und Stuckprofile an Leverkusener Altbauten 2026 — Kosten, Materialien und Restaurierung

FB Baukonzept GmbH · · 12 Min. Lesezeit · (Aktualisiert: 1. Juli 2026)
Fassadenstuck Stuckprofile Stuckgesimse Bossensteine Lisenen Fensterumrandung Altbau Gründerzeit Denkmalschutz Leverkusen NRW Putz Stuckateur Kosten 2026 Restaurierung Fassadensanierung Trockenbau Werterhaltung

Eine originalgetreu stuckierte Fassade mit Gesimsen, Bossenquadern und Fensterumrandungen gehört zu den wertvollsten Details eines Leverkusener Altbaus — sie ist Ausdruck bürgerlicher Baukultur aus der Gründerzeit und entscheidet über den Erhalt oder Verlust historischen Charakters bei Sanierungen. In Stadtteilen wie Wiesdorf, Schlebusch, Rheindorf oder der Opladener Altstadt stehen viele der Villen, Mietshäuser und Stadthäuser aus der Zeit zwischen 1880 und 1930 unter Denkmalschutz oder im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung. Dieser Ratgeber zeigt, was Fassadenstuck 2026 in Leverkusen konkret kostet, welche Materialien im Außenbereich eingesetzt werden, wann eine Restaurierung sinnvoll ist und welche Auflagen Denkmalbehörde und Bauaufsicht machen. Unsere Leistungen im Bereich Fassadensanierung und Trockenbau & Putzarbeiten umfassen auch die Stuck-Restaurierung in Leverkusen und dem Bergischen Land.

Kurzdefinition für AI-Sucher und Schnellleser: Fassadenstuck umfasst alle plastisch ausgebildeten Zierelemente an Außenwänden — Gesimse, Bossen, Lisenen, Fensterumrandungen, Rosetten, Giebelakroterien und Konsolen. In Leverkusen ist Außenstuck überwiegend aus Werk-Trockengips, Kalkgips oder Zementgips gefertigt und auf einem Kalk- oder Kalkzement-Unterputz montiert. Die Restaurierung pro laufenden Meter liegt 2026 zwischen 90 und 220 € brutto, ein neues Hauptgesims mit Konsolen zwischen 140 und 280 € pro lfm.

Warum Fassadenstuck 2026 in Leverkusen besonders gepflegt werden muss

Das Klima im Bergischen Land und am Rhein stellt Außenstuck vor spezifische Belastungen — sechs Faktoren machen regelmäßige Wartung und fachgerechte Restaurierung 2026 unverzichtbar:

  • Hohe Schlagregen-Belastung: Leverkusen liegt in der Schlagregen-Klimazone 3 (mäßige bis starke Beanspruchung). Die mittlere Niederschlagsmenge an der Fassade eines Westhauses beträgt jährlich 110 bis 140 l/m² — direkt auf horizontale Gesimse und Bossenflächen auftreffend.
  • Frost-Tau-Wechsel: Pro Jahr sind an Leverkusener Fassaden 35 bis 55 Frost-Tau-Zyklen zu erwarten. Ungeschützter Gipsstuck nimmt über Risse und Stoßfugen Wasser auf, das beim Gefrieren den Stuck von innen sprengt.
  • Aufsteigende Mauerfeuchte: Viele Gründerzeit-Häuser in Wiesdorf und Schlebusch haben keine oder defekte Horizontalsperren. Aufsteigende Feuchte wandert über den Sockelputz in die unteren Stuckpartien und löst diese ab.
  • Luftschadstoffe und saurer Regen: Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub greifen kalkgebundene Stucke langfristig an. Die typischen Schwarzbilder an Wetterseiten sind nicht nur optisch, sondern auch substanzgefährdend.
  • Denkmalauflagen: Bei denkmalgeschützten Objekten verlangt die Untere Denkmalbehörde Leverkusen den Erhalt und die fachgerechte Instandsetzung des Originalstucks. Ein vollständiger Ersatz durch moderne WDVS-Putzprofile ist in der Regel nicht zulässig.
  • Wertsteigerung durch erhaltene Originalsubstanz: Eine gepflegte Stuckfassade steigert den Verkehrswert eines Leverkusener Altbaus um 8 bis 15 % gegenüber einem vergleichbaren Objekt mit verputzter, glatter Fassade. Die Wertdifferenz beträgt bei einem typischen Stadthaus (250 m² Wohnfläche, 380 m² Fassadenfläche) schnell 40.000 bis 90.000 €.

Stuckelemente an Leverkusener Altbauten — was Stuckprofile genau sind

Bevor wir zu Kosten und Materialien kommen, ein kurzer Überblick über die Stuckelemente, die an Leverkusener Gründerzeit- und Vorkriegs-Fassaden vorkommen:

  • Kranzgesims / Hauptgesims: Horizontales Band zwischen oberstem Geschoss und Dach, oft mehrlagig mit Konsolen, Zahnschnitt, Eierstab oder Perlstab. 30 bis 80 cm Auftragsdicke. Häufigstes und wertvollstes Stuckelement.
  • Traufgesims: Schmales Gesims unter der Dachrinne, häufig mit Zahnschnitt-Fries.
  • Fensterumrandung (Fensterfasche, Faschenrahmen): Profilierte Einfassung der Fensteröffnungen, oft mit Verdachung (Sturzprofil), Sohlbank-Gesims und seitlichen Faschen-Profilen.
  • Türportal-Verdachung: Über dem Hauseingang häufig eine Verdachung mit Konsole, Schlussstein oder Segmentbogen-Stuck.
  • Bossen / Eckquaderung: Flach aufgemauerte oder aufgesetzte Quader-Imitation an den Gebäudeecken und an hervorgehobenen Wandpartien. 5 bis 25 cm Auftragsdicke.
  • Lisenen: Flache, vertikale Wandvorlagen mit Profilabschluss oben und unten.
  • Giebel-Stuck / Akroterien: Zierteile am Giebel — häufig Palmette, Ziervase oder Giebel-Obelisk.
  • Rosetten: Runde Stuckelemente an besonders hervorgehobenen Stellen (über Fenstern, an Konsolen).

Jedes dieser Elemente hat ein anderes Schadensbild und einen anderen Aufwand bei Restaurierung oder Neuanfertigung.

Fassadenstuck richtig erkennen — Klassifizierung nach Material und Profil

Für Kosten, Restaurierung und Denkmalwürdigkeit ist die korrekte Einordnung entscheidend. In Leverkusen kommen an Bestandsbauten zwischen 1880 und 1950 vor allem drei Materialgruppen vor:

MaterialVerbreitung in LeverkusenMerkmaleRestaurierbarkeit
Werk-TrockengipsSehr häufig — Standard 1890–1930Hell, feinkörnig, hart, gut modellierbarSehr gut — kann abgeschlagen, gemahlen und neu vergossen werden
Kalkgips / Stuckgips mit KalkanteilHäufig — Standard 1880–1910Härter als reiner Gips, wasserfesterGut — sehr dauerhaft, oft nur partielle Risse
Zementgips / Zementputz-StuckSelten — vor 1890 und für SockelpartienGrau, hart, witterungsbeständigEingeschränkt — neu anpassen erfordert Spezialisten
Glasfaser-verstärkter Werkstein-StuckModerne Ergänzungen 1980–heuteLeicht, in Formen ab Werk vorgefertigtSehr gut — Einzelteile austauschbar
PU-Hartschaum-Stuck (Polyurethan)Häufig an Rekonstruktionen 1970–2000Leicht, billig, häufig gestrichenSchlecht — wird spröde, UV-Schäden, oft um 20 Jahre haltbar

Faustregel für die Bestandsaufnahme: Ein altes Gipsstuck-Element klingt beim Klopfen hell und klar, ein PU-Stuck klingt dumpf und hohl. Bei Unsicherheit empfiehlt FB Baukonzept eine Materialprobe an unauffälliger Stelle.

Was kostet Fassadenstuck 2026 in Leverkusen?

Die Preise variieren je nach Profilgröße, Material, Zugänglichkeit, Gerüstbedarf und Erhaltungszustand. Hier die realistischen 2026-Werte für Leverkusen, Köln und das Bergische Land:

LeistungKlein (bis 15 cm Profil)Mittel (15–40 cm)Groß (über 40 cm, mehrlagig)
Neuanbringung Gipsstuck-Profil, inkl. Anbringen und Verputzen65 – 110 €/lfm110 – 180 €/lfm180 – 280 €/lfm
Restaurierung intakter Profilpartien (Riss-Sanierung, Festigung, Fehlstellenergänzung)90 – 140 €/lfm140 – 200 €/lfm200 – 280 €/lfm
Komplettabformung und Original-Nachguss220 – 360 €/lfm360 – 520 €/lfm520 – 780 €/lfm
Bossenquader pro Stück (40 × 80 cm, 8–15 cm Auftrag)180 – 280 €280 – 420 €420 – 650 €
Stuckrosette Fassade (Ø 50–80 cm)320 – 580 €580 – 880 €880 – 1.400 €
Fensterumrandung komplett (3-seitig, inkl. Sohlbank und Sturzverdachung)380 – 620 € pro Fenster620 – 920 € pro Fenster920 – 1.450 € pro Fenster
Giebel-Akroterion oder Palmette480 – 750 €750 – 1.300 €1.300 – 2.400 €
Demontage und Entsorgung defekter Stuckteile35 – 70 €/lfm70 – 110 €/lfm110 – 160 €/lfm

Was im Festpreis enthalten ist (Pauschalangebot FB Baukonzept 2026):

  • Anfahrt im Umkreis 25 km um Leverkusen
  • Gerüststellung Traufhöhe bis 12 m inkl. Genehmigung
  • Bestandsaufnahme und Fotodokumentation mit Maßskizze
  • Materialprobe bei unklarer Materialzuordnung
  • Herstellung und Montage oder Restaurierung inkl. Verputzung und Grundierung
  • Erstanstrich mit Kalk- oder Silikatfarbe im Standardfarbton
  • Abnahme und Wartungsprotokoll (2 Seiten PDF)

Alle Preisangaben sind Richtwerte für 2026 in Leverkusen, Köln und dem Bergischen Land. Bei Denkmalschutz-Objekten mit Auflagen der Unteren Denkmalbehörde, bei aufsteigender Feuchte oder bei Profil-Komplettnachguss nach Originalabformung liegen die Kosten 20–45 % über den Tabellenwerten.

Rechenbeispiel: Fassadenstuck-Restaurierung 2026 an einem Stadthaus in Leverkusen-Wiesdorf

Ausgangslage: Stadthaus, Baujahr 1908, drei Geschosse, 380 m² Fassade (zwei Straßen- und eine Hoffassade), 22 Fenster, ein Portal. Originale Stuckelemente: Kranzgesims (78 lfm, Profilhöhe 45 cm, mehrlagig mit Konsolen), Traufgesimse über den Fenstern 2. OG (26 lfm, Profilhöhe 18 cm), Bossen an den Gebäudeecken (4 Stück je 3 m Höhe), Fensterumrandungen 22 Stück (3-seitig mit Sohlbank-Gesims). Zustand: Stuck intakt mit typischen Rissbildern, partielle Fehlstellen an der Westfassade nach Schlagregen, Bossen am Sockel durch aufsteigende Feuchte angerostet, Bossensteine teilweise lose.

PositionAufwandKosten 2026 (brutto)
Anfahrt + Gerüst (Traufhöhe 11 m, 380 m² Hülle)pauschal4.200 €
Bestandsaufnahme + Materialprobe + Fotodoku8 h720 €
Kranzgesims restaurieren (Risse, 12 Fehlstellen nach Abformung neu gegossen)92 h9.800 €
Traufgesimse 2. OG restaurieren28 h2.900 €
Bossen am Sockel ausbauen und mit Horizontalsperre neu aufbringen36 h4.400 €
22 Fensterumrandungen restaurieren (je 3–4 h)78 h7.800 €
Westfassade Schlagregen-Schutz (horizontale Gesimse mit Wassernase ergänzen)24 h2.600 €
Anstrich aller Stuckelemente mit Kalk-Silikat-Farbe (dreilagig)32 h2.850 €
Dokumentation, Pflegehinweise, Wartungsplan4 h360 €
Summe brutto302 h35.630 €
Davon § 35a EStG absetzbar (20 % auf Arbeitskosten ≈ 24.500 €)– 4.900 €
Effektive Investition 202630.730 €

Ergebnis: Für rund 30.700 € effektiv wird die Fassade in ihren ursprünglichen Zustand versetzt — Wertdifferenz zu einer ungeputzten, stucklosen Vergleichsfassade 75.000 bis 95.000 € (Verkehrswert-Steigerung durch originalgetreue Restaurierung gemäß Gutachterausschuss Köln 2025). Hinzu kommen: Erfüllung der Denkmalschutz-Auflagen, Vermeidung von Folgeschäden durch fortgeschrittene Verwitterung (in 10 Jahren typisch 80.000–140.000 €) und ein Wartungsplan für die nächsten 15 Jahre.

Fassadenstuck restaurieren: Schritt-für-Schritt-Ablauf 2026

Eine fachgerechte Restaurierung folgt einem festen Ablauf. Wer bei einem Angebot auf einen dieser Schritte verzichtet, riskiert minderwertige Arbeit:

  1. Bestandsaufnahme — Profil- und Maßaufnahme, Fotodokumentation aller Seiten, Kartierung der Schadensbereiche (Risse, Fehlstellen, Abplatzungen, Feuchteschäden).
  2. Materialprobe — Entnahme kleiner Proben an unauffälliger Stelle zur Bestimmung von Material und Festigkeit.
  3. Statische Prüfung — bei Bossen und Lisenen über 60 mm Auftrag oder bei sichtbaren Rissen in der Wand: Standsicherheitsnachweis durch Statiker oder Tragwerksplaner.
  4. Genehmigungen einholen — denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde Leverkusen, bei Bedarf bauaufsichtliche Anzeige.
  5. Abformung beschädigter Profile — Silikon- oder Gipsformen für den originalgetreuen Nachguss der Fehlstellen.
  6. Demontage irreparabler Teile — vorsichtiges Abschlagen loser Bossen, durchfeuchteter Sockelpartien.
  7. Untergrundvorbereitung — Freilegen des Mauerwerks, Putzschäden ausbessern, Horizontalsperre prüfen und ggf. ergänzen.
  8. Verguss und Montage — Originalteile wieder anbringen, Fehlstellen mit frisch gegossenem Material schließen, Verdübelung mit nicht rostendem Material (Edelstahl, glasfaserarmierter Kunststoff).
  9. Verfugung und Nachmodellierung — Übergänge zwischen alt und neu putztechnisch anpassen.
  10. Anstrich — mindestens zweilagiger Anstrich mit Kalk- oder Silikatfarbe, bei Sockelpartien hydrophobierend.
  11. Dokumentation und Wartungsplan — Abschlussbericht mit Fotovergleich, Wartungsintervallen und Pflegehinweisen für den Eigentümer.

Faustregel: Für die vollständige Restaurierung eines Kranzgesimses von 80 lfm mit Gerüst brauchen zwei erfahrene Stuckateur-Meister 12 bis 18 Arbeitstage — also rund 200 bis 280 Stunden.

Genehmigungen, Denkmalschutz und Auflagen 2026 in Leverkusen

Stuckarbeiten an der Fassade sind in Leverkusen je nach Status des Gebäudes genehmigungspflichtig:

  • Denkmalgeschütztes Einzeldenkmal (§ 3 DSchG NRW): denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde Leverkusen erforderlich. Restaurierung muss denkmalverträglich mit originalen Materialien und Techniken erfolgen. FB Baukonzept übernimmt die Abstimmung mit der Denkmalbehörde und reicht die erforderlichen Unterlagen ein.
  • Erhaltungssatzungsgebiet (z. B. Teile Wiesdorf, Schlebusch, Opladen): Erlaubnis der Stadt Leverkusen erforderlich, auch für reine Restaurierungen. Bearbeitungszeit 4 bis 8 Wochen.
  • Gestaltungssatzung (kommunale Satzung zum Schutz des Ortsbildes): Pflicht zur Abstimmung, oft nur Anzeige, gelegentlich Genehmigung.
  • Keine Satzung, kein Denkmal: Instandsetzung und Restaurierung sind in der Regel anzeigefrei, müssen aber den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.
  • WDVS-Verbot: Bei denkmalgeschützten Fassaden und in Erhaltungssatzungsgebieten ist ein Wärmedämm-Verbundsystem nicht zulässig, wenn die Stuckfassade Originalbestand ist.

Tipp: Vor jeder Maßnahme empfiehlt FB Baukonzept eine kostenlose Erstberatung mit Abstimmung der zuständigen Stellen. Die Bearbeitungsdauer der Denkmalbehörde Leverkusen liegt aktuell bei 6 bis 10 Wochen — die Vorlaufzeit muss in die Projektplanung einbezogen werden.

Häufige Fehler bei Fassadenstuck-Arbeiten — und wie Sie sie vermeiden

Aus unserer Erfahrung mit über 60 Stuck-Restaurierungen pro Jahr in Leverkusen und dem Bergischen Land sehen wir immer wieder die gleichen vermeidbaren Fehler:

  1. „Stuck hält ewig, da muss man nichts machen.” Falsch — ohne Anstrich und Wartung dringt Wasser in den Stuck, Risse und Abplatzungen folgen. Regelmäßige Sichtprüfung alle 3 Jahre ist Pflicht.
  2. „Polyurethan-Stuck ist genauso gut wie Gips.” Falsch — PU-Stuck ist im Außenbereich nur 5 bis 12 Jahre haltbar, Gips-Stuck 40 bis 80 Jahre. UV-Licht und Frost zersetzen PU-Hartschaum schnell.
  3. „Einfach mit Silikon oder Acryl abdichten.” Falsch — Silikon auf Gipsstuck verhindert die Dampfdiffusion, die Feuchte staut sich hinter der Fuge und sprengt den Stuck. Nur mineralische Fugenmörtel auf Kalk- oder Kalk-Trass-Basis sind geeignet.
  4. „Dispersionsfarbe reicht als Anstrich.” Nur eingeschränkt richtig — Dispersionsfarbe ist diffusionsdicht und kann bei kalkgebundenem Stuck zu Abplatzungen führen. Kalk- oder Silikatfarben sind diffusionsoffen und passen zur Originalsubstanz.
  5. „Die Bossen können einfach überputzt werden.” Falsch — eine Bossenebene ist ein 3D-Element mit eigener Schattenwirkung. Einfaches Überputzen macht die Fassade flach und zerstört den historischen Charakter. Bei irreparablen Bossen: neu aufmauern oder mit Werkstücken neu aufbauen.
  6. „Stuck kann man mit Hochdruck reinigen.” Falsch — Hochdruckreiniger mit über 80 bar sprengt die Stuckoberfläche. Niederdruck-Sandreinigung (60–80 bar) mit feinem Glaskügelchen- oder Kalkmehl-Strahlmittel ist Stand der Technik.
  7. „Stuck muss immer komplett erneuert werden.” Falsch — gut 70 % aller historischen Stuckelemente in Leverkusen sind substanzerhaltend restaurierbar. Vollständige Erneuerung kommt nur bei Totalverlust in Frage und ist erheblich teurer.

Nächste Schritte mit FB Baukonzept

FB Baukonzept koordiniert Fassadenstuck-Restaurierungen an Leverkusener Altbauten als Generalunternehmer — von der denkmalrechtlichen Abstimmung über die Bestandsaufnahme bis zur Übergabe mit Wartungsplan. Wir arbeiten mit zwei spezialisierten Stuckateur-Meisterbetrieben in Köln und dem Bergischen Land zusammen, die über 25 Jahre Erfahrung in historischen Bauwerken mitbringen.

  • Pauschalpreis Bestandsaufnahme + Restaurierungskonzept für eine Altbaufassade (200–400 m²): ab 1.800 € brutto
  • Stuck-Restaurierung EFH / Stadthaus (Fassadenfläche 200–400 m²): typisch 18.000 – 38.000 € brutto
  • Komplett-Restaurierung Villen- oder Gründerzeitfassade (Fassade 350–500 m², mehrere Stuckelemente): typisch 42.000 – 75.000 € brutto
  • Denkmalrechtliche Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde Leverkusen: im Auftrag enthalten

Termin über unser Kontaktformular oder telefonisch: +49 173 1001726. Bei akuten Sturmschäden oder loser Stuckteilen erreichen Sie unseren Notdienst 7 Tage die Woche. Wir freuen uns auf Ihr Projekt.

FAQ — Häufige Fragen zu Fassadenstuck und Stuckprofilen 2026 in Leverkusen

Was kostet Fassadenstuck pro laufenden Meter in Leverkusen 2026?
Fassadenstuck aus Gips oder Werkstein kostet 2026 in Leverkusen je nach Profil zwischen 65 € und 280 € pro lfm montiert. Einfache Kranzprofile beginnen bei 65–110 €/lfm, mehrlagige Hauptgesimse mit Konsolen und Zahnschnitt liegen bei 140–280 €/lfm. Dazu kommen Putz- und Anstrich-Arbeiten mit 30–60 €/lfm. Restaurierungen bestehender Stuckgesimse liegen bei 90–220 €/lfm. Den genauen Preis ermitteln wir nach Vor-Ort-Aufnahme — vereinbaren Sie einen kostenlosen Ersttermin.

Muss ich Fassadenstuck am Altbau in Leverkusen restaurieren oder neu anbringen?
Bei Denkmalschutz oder Erhaltungssatzung (in Wiesdorf, Schlebusch und Teilen Opladens häufig) ist die Restaurierung des Originalstucks vorgeschrieben. Bei ungeschützten Bestandsbauten ab 1950 entscheidet der Zustand: Lose, intakte Partien werden restauriert, fehlende Profilstücke in gleicher Form und Material neu angegossen. Vollständiger Neustuck kommt nur bei gänzlich verlorener Originalsubstanz in Frage und ist erheblich teurer als die Restaurierung.

Welche Materialien eignen sich für Fassadenstuck im Außenbereich?
Im Außenbereich wird traditionell Kalkgips, Zementgips oder reiner Werk-Trockengips verwendet, der hydrophobiert und mit Kalk- oder Silikatfarbe gestrichen wird. Alternativ kommen Glasfaser-verstärkter Werkstein-Stuck oder vorgefertigte Zierelemente aus Architektur-Beton zum Einsatz. Polyurethan-Stuck ist nur für innen oder für geschützte Loggien geeignet — direkte Witterung führt nach 5–10 Jahren zu Rissen und Abplatzungen.

Wie lange hält Fassadenstuck an einem Leverkusener Altbau?
Fachgerecht montierter und regelmäßig gewarteter Gipsstuck hält an einer Fassade 40 bis 80 Jahre. Hauptfeinde sind aufsteigende Feuchte, mangelnder Anstrichschutz und Frost-Tau-Wechsel. FB Baukonzept empfiehlt eine Sichtprüfung alle 3 Jahre und einen Neuanstrich der Gesimse alle 8 bis 12 Jahre. Bei Sturm ab Windstärke 8 sollte zusätzlich eine Sichtkontrolle erfolgen, um lose Teile rechtzeitig zu sichern.

Welche Genehmigungen brauche ich für Stuckarbeiten an der Fassade in Leverkusen?
Bei denkmalgeschützten Objekten oder im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde Leverkusen erforderlich — auch für reine Restaurierungen. Bei nicht geschützten Bestandsbauten reicht die Anzeige bei der Bauaufsicht. Statisch relevante Ergänzungen (Bossen, Lisenen über 60 mm Auftragsdicke) brauchen einen Standsicherheitsnachweis. FB Baukonzept übernimmt die Abstimmung mit der Denkmalbehörde und reicht alle Unterlagen ein.

Wer führt Fassadenstuck-Arbeiten in Leverkusen aus?
Fassadenstuck ist eine Aufgabe für den Stuckateur-Meisterbetrieb mit Erfahrung in historischen Bauwerken. In Leverkusen gibt es nur wenige Betriebe, die sowohl Werkstückguss als auch Außenmontage und Restaurierung abdecken. FB Baukonzept arbeitet seit über 20 Jahren mit zwei spezialisierten Stuckateur-Partnerbetrieben in Köln und dem Bergischen Land zusammen und koordiniert die gesamte Leistung — von der Bestandsaufnahme über die denkmalrechtliche Abstimmung bis zur Abnahme — aus einer Hand.

Kostenloses Angebot anfordern

Sie planen eine Baumaßnahme? Wir beraten Sie gerne — unverbindlich und kostenlos.

Kontakt aufnehmen

Bau-Tipps, die Geld sparen

Kostenlos. Richtwerte, Förderungen & Praxistipps — 1× im Monat, jederzeit abmeldbar.

© 2026 FB Baukonzept GmbH